Elektroautos in Amerika

Posted on 19th September 2011 in Allgemein
Elektroautos in Amerika

Amerika und das Auto gehören schon immer zusammen, auch Amerika und das elektrisch betriebene Auto. Denn in der Frühgeschichte des Automobilbaus hatten Elektroautos die Nase vorn. Im Jahr 1900 waren 38 aller in den USA zugelassenen Autos E-Cars, nur 22 Prozent fuhren mit Benzin, der Rest mit Dampf. Nun haben die USA den neuen Trend wiederentdeckt.

Feldversuch in Los Angeles

Das grüne Kalifornien startete im Jahr 2008 einen Versuch mit 500 rein elektrisch angetriebenen E-Minis. Die zweisitzigen Flitzer werden bis 152 km/h schnell, beschleunigen von 0 auf 100 km/h in 8,5 Sekunden und haben eine Reichweite von 240 Kilometern. Das reicht für den Großraum Los Angeles, wo die Testfahrer seither mit dem elektrischen Auto unterwegs sind, um das Konzept im Alltag auszuprobieren. Offensichtlich mit Erfolg, denn von den USA aus übernahmen die Bayerischen Motorenwerke den Versuch nach München, seit 2011 sind dort 15 dieser Fahrzeuge mit Mitarbeitern des Energieerzeugers E.ON unterwegs, der dafür die Stadt mit Elektrotankstellen ausrüstet. In den USA hat man sich schon länger darauf eingestellt, dem Klimawandel entgegenzusteuern, auf das Auto kann dennoch kein Amerikaner verzichten. Wenn es elektrisch betrieben wird, soll es aber sprintstark sein – für Elektromotoren kein Problem – und irgendwann auch die nötige Reichweite aufweisen. Hier kommt der Tesla Roadster ins Spiel.

Das E Auto aus dem Silicon Valley

Dort, wo man traditionell mit Risikokapital in neue Entwicklungen investiert, wurde ein Elektroauto auf die Straße gebracht, das Maßstäbe setzt, auch wenn es rein wegen der Technologie noch zu teuer ist: im Silicon Valley, dem Mekka der Computerentwickler. Hier sind auch Venturekapitalgeber zu Hause, und diese steckten seit Beginn der 2000er Jahre Millionen Dollar in die Entwicklung des Tesla Roadsters, der als vollelektrischer Sportwagen inzwischen zu haben ist. Hier wurde ein Batteriekonzept eingesetzt, das auch beim E-Mini in Los Angeles zum Einsatz kommt: Sehr viele sehr kleine, nämlich handelsübliche Lithium-Ionen-Akkus treiben das Fahrzeug an. Beim E-Mini sind es 5088 Stück, beim Tesla Roadster 6.831. Diese Akkus, ansonsten in Laptops oder Camcordern verwendet, kann man problemlos nachkaufen, denn wie lange sie das Auto antreiben und sich stets wieder aufladen lassen, ist noch nicht bekannt. Die Leistung ist zunächst sehr beeindruckend. In nur vier Sekunden sprintet der Sportwagen von 0 auf 100 km/h, dabei verbraucht er das Äquivalent von 2 Litern Benzin auf 100 Kilometer. Für Elektroautos ist das schon wieder viel (sonst: etwa 0,7 bis 0,9 Liter), gegenüber einem kraftstoffbetriebenen Sportwagen ist es so gut wie nichts. Der größte Pluspunkt jedoch ist die Reichweite des Roadsters: Denn er bringt es auf sagenhafte 350 Kilometer, und das ist für ein Elektroauto so etwas wie ein Rekord.

Aber egal ob Elektroauto oder nicht, eine KFZ-Verischerung braucht man als Fahrer trotzdem.

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Kfz-Versicherung für 21 Jährige

Posted on 31st August 2011 in Allgemein

Wohl jeder Autofahrer kennt das Problem der Versicherungssuche. Fakt ist, dass jedes Auto in Deutschland nunmal eine KFZ Versicherung benötigt, andernfalls darf es nicht über die Straßen bewegt werden. Dies betrifft allerdings nur die Haftpflichtversicherung, die alle Schäden an fremden Autos oder Personen deckt. Das eigene Auto dagegen kann optional über verschieden dosierte Kaskoversicherungen versichert werden, die in Relation zur Haftpflicht nur einen kleinen Teil der Beitragssumme ausmacht.
Zusätzliche Würze erhält die Suche nach der geeigneten Versicherung bei 21jährigen Fahrern; bei noch jüngeren Fahrern natürlich auch. Um das zu verstehen, hilft ein Blick auf die Arbeits- und Denkweise von Versicherungen, nach denen sich die Beitragsbemessungen letztendlich richten. Denn Versicherungen sind Statistik-Fanatiker, die aufgrund festgehaltener Erfahrungswerte Aussagen über das Risiko und die damit verbundenen Kosten jeder Fahrer-Fahrzeug-Kombination treffen. Nun kommt der Knackpunkt bei der besagten Problematik: auf junge Fahrer im Alter von bis zu 23 Jahren entfällt ein relativ großer Anteil aller verursachten Verkehrsunfälle. Wo genau die Versicherungen diese Grenze ziehen, kann ein wenig variieren; während es bei manchen der 23. Geburtstag ist, ist es bei anderen bereits mit 21, bei wiederum anderen aber erst mit 24 Jahren der Fall.
Ein 21jähriger Fahrer muss in jedem Fall deutlich höhere Beiträge zahlen als etwa ein 28jähriger Fahrer, auch wenn sie beide eine gleich lange Zeit den Führerschein besitzen. Begründet wird dies mit dem Faktor der geistigen Reife, der auch nicht von der Hand zu weisen ist.
Um die Kosten für die Versicherung trotzdem erträglich zu halten, greifen deshalb viele 21jährige zu folgender Taktik: das Auto wird auf eines der Elternteile angemeldet, da diese bereits wesentlich niedriger in der Versicherung stehen. Da die Versicherung aber genau wissen möchte, wieviele und welche Fahrer das jeweilige Auto fahren dürfen sollen, kommt man beim Abschluss der Versicherung um die Erwähnung des 21jährigen nicht herum. Die Folge ist eine immer noch relativ teure Versicherung, da das Ausschlusskriterium für unter 24jährige auch bei Anmeldung auf die Eltern nicht erfüllt ist. Das empfohlene Vorgehen kann also nur lauten, bis zum 24. Geburtstag das Auto auf die Eltern anzumelden, danach aber das Auto auf sich selbst zuzulassen, da schließlich auch irgendwann damit begonnen werden muss, in der Schadensfreiheitsklasse aufzusteigen.

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Vorurteile,Logik und das Auto

Posted on 20th Oktober 2010 in Allgemein

Interessant finde ich u.a. die männlichen Beiträge, die sich auf die Logik bzw. deren Nichtvorhanden- sein bei Frauen beziehen. Dazu fällt mir auch ein schönes Beispiel ein: Autofahren. Auch so ein geschlechtliches Reizthema für stundenlange Diskussionen. Was hört man dazu?  a) Frauen können nicht so gut autofahrenb) Frauen fahren sicherer als Männer (bzw. geringere Unfallhäufigkeit) Das ist auch so ein schönes Beispiel für fehlgeleitete Logik. Übrigens bei Männern und Frauen. Denn die Tatsachen sehen ja eigentlich eher so aus: Wenigfahrer können nicht so gut autofahren wegen geringer Fahrpraxis. Wenigfahrer fahren vorsichtiger als Vielfahrer. Nun ergibt sich wegen der Rollenverteilung ein Ungleichgewicht in der Bevölkerung, da heute (als Momentaufnahme) zwangsläufig mehr Männer Vielfahrer sind als Frauen (ergibt sich z.B. aus Kinderbetreuung, Berufstätigkeit über alle Altersgruppen). Es ist im Moment sicherlich unbestritten, daß der größere Anteil der Vielfahrer von Männern gestellt wird, und der größerer Anteil von Wenigfahrern wird von Frauen gestellt. Das kann / wird sich wohl ändern, aber zur Zeit ist das einfach so. Was für eine Schlußfolgerung ziehen wir dann als große Logiker daraus? Logo, eine Frau kann nicht so gut autofahren… oder stimmt da etwas in der Beweißführung nicht? Ich kann mich täuschen, aber aus “A => B” und “A geschnitten mit C != 0″ folgt nicht zwangsläufig “C => B”… aber es hört sich natürlich wahnsinnig gut an. So ähnlich werden aber hier teilweise die Argumente gestrickt, und dann beruft man sich stolz darauf, über mehr Logikkenntnisse als Frauen zu verfügen. Gut Jungs, ich bin stolz auf uns. :( Und an die Frauen: obiges Vorurteil a) hängt sehr eng mit b) zusammen, wenn Ihr als stolz auf die Versicherungstarife seid, dann untermauert Ihr eigentlich nur das Vorurteil a). BTW: daß dieses Vorurteil ähnlich wie die Sache mit den Computern nicht stimmt, erlebt man doch immer häufiger in jüngerer Zeit, wenn man einen kleinen schnittigen Sportwagen bei 220 hinter sich kleben hat, und oh Wunder, es ist eine Frau am Steuer. Bei gleichen Möglichkeiten sind sich Männer und Frauen viel ähnlicher, als manch einer zugeben will.

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