Kfz-Versicherung für 21 Jährige

Posted on 31st August 2011 in Allgemein

Wohl jeder Autofahrer kennt das Problem der Versicherungssuche. Fakt ist, dass jedes Auto in Deutschland nunmal eine KFZ Versicherung benötigt, andernfalls darf es nicht über die Straßen bewegt werden. Dies betrifft allerdings nur die Haftpflichtversicherung, die alle Schäden an fremden Autos oder Personen deckt. Das eigene Auto dagegen kann optional über verschieden dosierte Kaskoversicherungen versichert werden, die in Relation zur Haftpflicht nur einen kleinen Teil der Beitragssumme ausmacht.
Zusätzliche Würze erhält die Suche nach der geeigneten Versicherung bei 21jährigen Fahrern; bei noch jüngeren Fahrern natürlich auch. Um das zu verstehen, hilft ein Blick auf die Arbeits- und Denkweise von Versicherungen, nach denen sich die Beitragsbemessungen letztendlich richten. Denn Versicherungen sind Statistik-Fanatiker, die aufgrund festgehaltener Erfahrungswerte Aussagen über das Risiko und die damit verbundenen Kosten jeder Fahrer-Fahrzeug-Kombination treffen. Nun kommt der Knackpunkt bei der besagten Problematik: auf junge Fahrer im Alter von bis zu 23 Jahren entfällt ein relativ großer Anteil aller verursachten Verkehrsunfälle. Wo genau die Versicherungen diese Grenze ziehen, kann ein wenig variieren; während es bei manchen der 23. Geburtstag ist, ist es bei anderen bereits mit 21, bei wiederum anderen aber erst mit 24 Jahren der Fall.
Ein 21jähriger Fahrer muss in jedem Fall deutlich höhere Beiträge zahlen als etwa ein 28jähriger Fahrer, auch wenn sie beide eine gleich lange Zeit den Führerschein besitzen. Begründet wird dies mit dem Faktor der geistigen Reife, der auch nicht von der Hand zu weisen ist.
Um die Kosten für die Versicherung trotzdem erträglich zu halten, greifen deshalb viele 21jährige zu folgender Taktik: das Auto wird auf eines der Elternteile angemeldet, da diese bereits wesentlich niedriger in der Versicherung stehen. Da die Versicherung aber genau wissen möchte, wieviele und welche Fahrer das jeweilige Auto fahren dürfen sollen, kommt man beim Abschluss der Versicherung um die Erwähnung des 21jährigen nicht herum. Die Folge ist eine immer noch relativ teure Versicherung, da das Ausschlusskriterium für unter 24jährige auch bei Anmeldung auf die Eltern nicht erfüllt ist. Das empfohlene Vorgehen kann also nur lauten, bis zum 24. Geburtstag das Auto auf die Eltern anzumelden, danach aber das Auto auf sich selbst zuzulassen, da schließlich auch irgendwann damit begonnen werden muss, in der Schadensfreiheitsklasse aufzusteigen.

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